Sicher. Flexibel. Wiederholgenau.

Kunststoffverarbeitung

Sicher. Flexibel. Wiederholgenau.

Wenn Materialien wechseln, Prozesse aber stabil bleiben müssen.
Sicher. Flexibel. Wiederholgenau.

Feine Stäube und Faserreste gehören zur Kunststoffverarbeitung. RUWAC Absauglösungen erfassen gesundheitsgefährdende und explosionsfähige Stäube direkt im Prozess – beim Schleifen, Fräsen oder Mischen. Für saubere Produktionsumgebungen, geschützte Mitarbeitende und reproduzierbare Qualität bei wechselnden Materialien.

Die Realität der Produktion.

Die Realität der Produktion.

Kunststoffverarbeitung

Kunststoffverarbeitung ist präzise Arbeit – doch sie erzeugt Nebenprodukte, die schwer zu beherrschen sind. Beim Schleifen, Fräsen, Sägen oder Mahlen entstehen feine Stäube und Faserreste, oft aus glas- oder kohlenstofffaserverstärkten Materialien. Sie sind lungengängig, elektrisch leitfähig oder explosionsfähig – und bleiben häufig dort, wo man sie nicht sofort sieht.

Gleichzeitig verändern sich Prozesse ständig. Materialien wechseln, Farben variieren, Chargen folgen in kurzer Taktung. Rückstände früherer Produktionsschritte dürfen neue Bauteile nicht kontaminieren. Stillstände durch aufwendige Reinigung sind ebenso wenig akzeptabel wie Kompromisse beim Arbeits- oder Explosionsschutz.

Hinzu kommt die Frage der Struktur: zentrale Absauganlage oder dezentrale Sauger? Integration ins Werkzeug oder flexible Reinigungslösung? Jede Entscheidung beeinflusst Ergonomie, Produktivität und Investitionssicherheit. Und sie muss auch dann funktionieren, wenn Staubmengen schwanken, Prozesse wachsen oder Anforderungen sich verschärfen.

Die Herausforderung besteht darin, Stäube zuverlässig zu erfassen – direkt an der Entstehungsstelle, sicher im Umgang und stabil im Dauerbetrieb. Ohne den Produktionsfluss zu bremsen. Und ohne Risiken einzugehen, die sich erst später bemerkbar machen.

Beherrschbar. Auch bei wechselnden Anforderungen.

In der Kunststoffverarbeitung entstehen Stäube, Fasern und Partikel direkt im Prozess – beim Schleifen, Fräsen, Sägen oder Entgraten. Genau dort setzt RUWAC an. Absauglösungen erfassen gesundheitsgefährdende und explosionsfähige Stoffe unmittelbar an der Entstehungsstelle, bevor sie sich im Raum, auf Oberflächen oder in Maschinen ausbreiten können.

So werden Risiken frühzeitig beherrscht, Arbeitsbereiche bleiben sauber und Prozesse stabil. Die Erfassung erfolgt prozessnah – integriert in Werkzeuge, Maschinen oder Arbeitsplätze. Das reduziert manuelle Eingriffe, schützt Mitarbeitende und schafft die Grundlage für reproduzierbare Qualität im laufenden Betrieb.


Direkt am Entstehungspunkt

Staub, Fasern und Partikel werden erfasst, bevor sie sich ausbreiten können.


Schutz für Mensch und Prozess

Reduzierte Belastung, saubere Arbeitsbereiche und stabile Abläufe.


Prozessnah integriert

Absaugung dort, wo gearbeitet wird – nicht erst im Nachgang.

Beherrschbar. Auch bei wechselnden Anforderungen.

Mit Prozessen mitdenken. Und mitverändern.

Kunststoffverarbeitung ist selten statisch. Materialien wechseln, Werkzeuge werden angepasst, Produkte variieren. Absaugtechnik muss diese Veränderungen mittragen – ohne jedes Mal neu gedacht zu werden. RUWAC Systeme sind modular aufgebaut und lassen sich an neue Anforderungen anpassen: vom einzelnen Arbeitsplatz bis zur vernetzten Produktionsumgebung.

Ob GFK, CFK oder pigmentierte Kunststoffe, ob manuelle Bearbeitung oder Serienfertigung – das System bleibt beherrschbar, auch wenn sich Prozesse verändern. So entsteht keine Insellösung, sondern eine Absaugstruktur, die mitwächst und sich dem realen Betrieb anpasst.


Beherrschbar bei Materialwechseln

Sicherer Umgang mit wechselnden Kunststoffen, Fasern und Rezepturen.


Anpassbar an neue Prozesse

Modular erweiterbar – vom Arbeitsplatz bis zur Anlage.


Zukunftsfähige Systemlogik

Keine Insellösungen, sondern Strukturen, die sich weiterentwickeln lassen.

Mit Prozessen mitdenken. Und mitverändern.

Wenn Konzepte im Alltag bestehen.

In der Kunststoffverarbeitung müssen Arbeits-, Explosions- und Gesundheitsschutz im laufenden Betrieb funktionieren. Nicht als Ausnahme, sondern unter realen Bedingungen. Die folgenden Beispiele zeigen, wie Stäube kontrolliert erfasst, Risiken reduziert und Prozesse stabil gehalten werden – integriert in den Arbeitsalltag.

Schleifprozesse an Rotorblättern aus GFK
CFK-Bearbeitung in der Serienfertigung
Flexible Absaugung bei wechselnden Bearbeitungsschritten
Schleifprozesse an Rotorblättern aus GFK

Gesundheit schützen, bevor Belastung entsteht.

Beim Schleifen von Rotorblättern aus glasfaserverstärktem Kunststoff entstehen feine, lungengängige Stäube. Sie sind gesundheitsschädlich und dürfen sich weder in der Luft noch auf Oberflächen ablagern. Bei Nordex wird der Schleifstaub direkt am Werkzeug erfasst und über lange Schlauchstrecken zuverlässig abgeführt. So bleiben Arbeitsbereiche sauber, die Belastung der Mitarbeitenden gering und der Schleifprozess ergonomisch beherrschbar – auch bei großformatigen Bauteilen und wechselnden Bearbeitungsschritten.

CFK-Bearbeitung in der Serienfertigung

Sauber bleiben, auch bei komplexen Materialien.

Kohlenstofffaserstäube sind leitfähig, fein und potenziell explosionsfähig. In der CFK-Fertigung bei Schunk entstehen sie bei zahlreichen Bearbeitungsschritten – verteilt über die gesamte Halle.
Die Entscheidung fiel auf eine zentrale Absaugstruktur mit flexibel nutzbaren Saugstellen. So wird Staub prozessnah aufgenommen, ohne mobile Geräte ständig umzusetzen. Das Ergebnis: ein aufgeräumtes Produktionslayout, hohe Flexibilität und sichere Absaugung auch bei wechselnden Aufgaben.

Flexible Absaugung bei wechselnden Bearbeitungsschritten

Sicherheit, die mit dem Prozess Schritt hält.

Ob Sägen, Bohren oder Kantenbearbeitung: In der Kunststoffverarbeitung wechseln Prozesse häufig – Materialien und Staubarten ebenso. Praxisbeispiele zeigen, dass integrierte Erfassungslösungen am Werkzeug und flexibel kombinierbare Absaugstrukturen Risiken reduzieren, ohne den Arbeitsfluss zu unterbrechen. Sicherheit entsteht nicht durch Abschottung, sondern durch Lösungen, die sich dem Prozess anpassen.

Die richtigen RUWAC-Systeme für Ihre Prozesse.

Für prozessnahe Stauberfassung entwickelt – dort wirksam, wo Kunststoff bearbeitet wird.

Manuelle Bearbeitung und Nacharbeit

Manuelle Bearbeitung und Nacharbeit

Beim Schleifen, Bohren oder Sägen von Kunststoffbauteilen – insbesondere bei GFK- und CFK-Materialien – entstehen feine, lungengängige Stäube. Diese müssen direkt am Werkzeug erfasst werden, um eine Belastung der Mitarbeitenden und eine Verteilung im Arbeitsbereich zu vermeiden.

Maschinelle Bearbeitung und Serienfertigung

Maschinelle Bearbeitung und Serienfertigung

In der maschinellen Bearbeitung fallen kontinuierlich Staub, Späne oder Faserreste an. Mehrere Maschinen und Arbeitsplätze müssen zuverlässig versorgt werden, ohne den Produktionsfluss zu unterbrechen oder die Hallenstruktur zu überfrachten.

Materialwechsel und Farbvielfalt

Materialwechsel und Farbvielfalt

Häufige Chargen- oder Farbwechsel erfordern eine gründliche und schnelle Reinigung von Maschinen und Anlagen. Rückstände früherer Materialien dürfen neue Produkte nicht kontaminieren, Stillstände müssen möglichst kurz bleiben.

Sicherheitskritische Stäube und Explosionsschutz

Sicherheitskritische Stäube und Explosionsschutz

Viele Kunststoffstäube sind explosionsfähig oder elektrisch leitfähig. In diesen Fällen gelten erhöhte Anforderungen an den Arbeits- und Explosionsschutz, sowohl bei der Erfassung als auch bei der Filtration und Entsorgung.

Sicherheit. Von Grund auf.

Kunststoffverarbeitung bringt spezifische Risiken mit sich. Feine Faser- und Schleifstäube aus GFK, CFK oder duroplastischen Materialien sind gesundheitsschädlich, können elektrisch leitfähig sein und unter bestimmten Bedingungen explosionsfähig werden. Gleichzeitig entstehen sie oft direkt im manuellen oder teilautomatisierten Prozess – dort, wo Sicherheit besonders praxisnah funktionieren muss. RUWAC Lösungen sind darauf ausgelegt, diese Risiken frühzeitig zu beherrschen. Je nach Anwendung kommen geeignete Filtertechnologien, ableitfähige Materialien sowie Ausführungen für Staub-Ex-Bereiche zum Einsatz. Die Erfassung erfolgt möglichst direkt an der Entstehungsstelle – mobil, integriert ins Werkzeug oder als zentrale Absauglösung. Sicherheit ist dabei kein Zusatz, sondern integraler Bestandteil jeder Lösung – von der normgerechten Auslegung über den täglichen Betrieb bis zur langfristigen Investitionssicherheit.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

In der Kunststoffverarbeitung fallen unter anderem GFK- und CFK-Stäube, Pigmentrückstände, Additive sowie Späne und Granulate an. Je nach Material, Bearbeitungsschritt und Konzentration können diese gesundheitsgefährdend, explosionsfähig oder prozesskritisch sein.

Nicht jeder Kunststoffstaub ist explosionsfähig. Entscheidend sind Partikelgröße, Konzentration und Prozessumgebung. In vielen Anwendungen ist jedoch eine Ausführung für Staub-Ex-Zonen sinnvoll, um Risiken sicher zu beherrschen und normenkonform zu arbeiten.

Mobile Sauger eignen sich für wechselnde Arbeitsplätze, manuelle Tätigkeiten und flexible Prozesse. Stationäre oder zentrale Absauganlagen sind sinnvoll, wenn Staub kontinuierlich anfällt, mehrere Entstehungsstellen angebunden werden sollen oder hohe Luftmengen erforderlich sind.

Sehr wichtig. Je näher Staub, Fasern oder Späne am Entstehungspunkt erfasst werden, desto geringer sind Belastung, Verteilung im Raum und Reinigungsaufwand. Direkterfassung verbessert Arbeitsbedingungen und Prozessstabilität deutlich.

Ja. Viele RUWAC Systeme sind modular aufgebaut und können an veränderte Materialien, neue Maschinen oder andere Produktionsbedingungen angepasst werden – vom Zubehör bis zur Erweiterung ganzer Anlagen.

Sprechen wir über Ihre Prozesse.

Ob Einzelarbeitsplatz, Serienfertigung oder sicherheitskritische Anwendungen: Wir unterstützen Sie dabei, Staub und Fasern dort zu erfassen, wo sie entstehen – sicher, normgerecht und praxistauglich. Im persönlichen Gespräch klären wir, welches System zu Ihrem Prozess passt.

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